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	<title>Facilitation News - VISUELLE PROTOKOLLE &#187; Reinhards Corner &#8211; Deutsch</title>
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		<title>&#8220;Das Steinzimmer&#8221; Buchpremiere und öffentliche Lesung</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reinhards Corner - Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[LESUNG am 16.09.2011 in Dießen am Ammersee: Reinhard Kuchenmüller liest aus seinem neuen Buch, untermalt von der einfühlsamen  Musik von Angelika Vizedum und Martin Seeliger. Kuchenmüller, Architekt und Zeichner, hat die Augen offen für die kleinen, schönen Dinge des Lebens. In seinem Bauernhaus in der Toskana gibt es einen besonderen Raum, das Steinzimmer: Hier sind all’ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-content/uploads/2011/08/Bucheinband1.tiff"><img class="aligncenter size-full wp-image-1716" title="Bucheinband" src="http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-content/uploads/2011/08/Bucheinband1.tiff" alt="" /></a></p>
<p>LESUNG am 16.09.2011 in Dießen am Ammersee:</p>
<p>Reinhard Kuchenmüller liest aus seinem neuen Buch, untermalt von der einfühlsamen  Musik von Angelika Vizedum und Martin Seeliger.</p>
<p><a href="http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-content/uploads/2011/08/Reinhard-.jpg"><img class="size-full wp-image-1723 alignleft" title="Reinhard-" src="http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-content/uploads/2011/08/Reinhard-.jpg" alt="" width="166" height="215" /></a>Kuchenmüller, Architekt und Zeichner, hat die Augen offen für die kleinen, schönen Dinge des Lebens. In seinem Bauernhaus in der Toskana gibt es einen besonderen Raum, das Steinzimmer: Hier sind all’ die Dinge, die er auf seinen Wanderungen und Reisen gefunden, erworben, geschenkt bekommen hat, versammelt. Woher sie kommen, wie sie zusammengefunden haben, das sind lauter kleine Geschichten, über die er amüsant geschrieben hat. Hören Sie selbst!</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="80">Ort:</td>
<td>Augustinum Dießen am Ammersee Theatersaal</td>
</tr>
<tr>
<td>Uhrzeit:</td>
<td>19:30</td>
</tr>
<tr>
<td>Eintritt:</td>
<td>8 Euro, ermässigt 6 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Veranstaltungsart:</td>
<td>Lesung mit Musik</td>
</tr>
<tr>
<td>Vortragender:</td>
<td>Reinhard Kuchenmüller, Angelika Vizedum und Manfred Seeliger</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das Steinzimmer&#8221; von Reinhard Kuchenmüller jetzt im Buchhandel erhältlich</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 20:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reinhards Corner - Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Schon als kleiner Junge hat Reinhard Kuchenmüller Geschichten gemalt und geschrieben, über Tiere, aus seiner Welt. Jetzt mit 75, nach einem reichen Leben als Architekt, Visualisierer, Beobachter greift er die Tradition auf mit seinem Buch ‚Das Steinzimmer’. Er lebt in Italien in einem alten Bauernhaus. Auf seinen Wanderungen und Reisen hat er immer wieder besondere, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-1762" title="Bücher" src="http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-content/uploads/2011/10/Bücher4-1024x498.jpg" alt="" width="1024" height="498" />Schon als kleiner Junge hat Reinhard Kuchenmüller Geschichten gemalt und geschrieben, über Tiere, aus seiner Welt. Jetzt mit 75, nach einem reichen Leben als Architekt, Visualisierer, Beobachter greift er die Tradition auf mit seinem Buch ‚Das Steinzimmer’. Er lebt in Italien in einem alten Bauernhaus. Auf seinen Wanderungen und Reisen hat er immer wieder besondere, eigenartige, berührende Dinge gefunden, erworben, geschenkt bekommen, mitgenommen und einige aufbewahrt. Im Steinzimmer. Wo diese Dinge herkommen, wie sie zusammengefunden haben, das sind lauter kleine Geschichten aus dem Leben. Darüber hat er geschrieben, amüsant und tiefsinnig.</p>
<div>
<div>&#8220;Das Steinzimmer&#8221; (14 €) ist in Deutschland gegen Rechnung (zuzgl. Porto/Verp.) zu bestellen bei:</div>
<div>Solon Verlag Katrain Habermann, Schillerstraße 17  82223 Eichenau Tel. 08141/53 73 33, Fax 08141/37477</div>
</div>
<p>Die Buchpremiere &#8220;Das Steinzimmer &#8220;von Reinhard Kuchenmüller wurde mit zwei öffentlichen Lesungen gefeiert. Die Lesungen wurden einfühlsam von den beiden Musikern <a href="http://www.manymoons.de/MoonRa.html">Angelika Vizedum und Martin Seeliger</a> untermalt.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1756 alignright" title="Team" src="http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-content/uploads/2011/10/Team2.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-1747 alignleft" title="Lesung mit Reinhard Kuchenmüller " src="http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-content/uploads/2011/10/rino.jpg" alt="" width="420" height="315" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>In Bildern Empfindungen festhalten, Text: Joachim Zischke</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 19:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reinhards Corner - Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Herausgeber des online-Magazins DIALOGUS führte mit Reinhard Kuchenmüller folgenden eMail-Dialog über die Visualisierung von Empfindungen, Gefühlen und Gedanken. Er findet sich in der Juli-Ausgabe des sehr empfehlenwserten Magazins: Menschen haben im Grunde eine positive Einstellung zum Leben, sind neugierig und spielfreudig, Entdecker und Entwickler. Das ist ein Kapital, das die Arbeitgeber noch kaum richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Der Herausgeber des online-Magazins DIALOGUS führte  mit  Reinhard            Kuchenmüller folgenden eMail-Dialog über die  Visualisierung            von Empfindungen, Gefühlen und Gedanken. Er  findet sich in der             <a href="http://www.dialogus.de/magazin/wirtschaft/65" target="_blank">Juli-Ausgabe</a> des sehr empfehlenwserten Magazins:</strong></p></blockquote>
<p><em>Menschen haben im Grunde eine positive Einstellung zum  Leben,  sind          neugierig und spielfreudig, Entdecker und Entwickler. Das  ist  ein Kapital,          das die Arbeitgeber noch kaum richtig  verstehen. — In einem  eMail-Gespräch          diskutieren der  Architekt, Zeichner und visual facilitator  Reinhard Kuchenmüller           und DIALOGUS-Herausgeber Joachim Zischke über die Visualisierung            von Empfindungen, Gefühlen und Gedanken.</em></p>
<blockquote><p><strong>Joachim Zischke:</strong> Wenn ich Ihre Website <strong>Visuelle   Protokolle</strong> durchstreife, fallen mir Ihre farbenfrohen Zeichnungen  auf,  die mit            wenigen, aber gekonnten Strichen, zutiefst  menschliche  Situationen und            Erfahrungen widerspiegeln. Auch  entdecke ich in Ihren Bildern  einen            feinsinnigen Humor, der  zum Schmunzeln und zum Reflektieren  anregt.            So  beispielsweise in dem Bild, wo jemand seinem Kollegen ein  brennendes             Streichholz unter den Hintern hält und Sie lapidar <em>Motivation</em> darunter schreiben. Herr Kuchenmüller, Sie müssen ein  lebensfroher             Mensch sein, der in der Visualisierung verborgener Gefühle und              Empfindungen einen Teil seines Lebenssinns sieht. Ist das   richtig?</p>
<p><strong>Reinhard Kuchenmüller:</strong> Ich will so beginnen: Gestern  Abend             sah ich im Fernsehen einen Film über den Jazzpianisten Keith   Jarret,            und er sagte so viel, was auch ich hätte sagen  können.  Beispielsweise            und sinngemäß:</p>
<blockquote><p>Ich mache analoge Musik für junge Leute, die nur digitale   Musik              auf CDs kennen. Anfangs störte mich ,wenn nur  wenige Leute  kamen.              Heute sage ich, es genügt, wenn nur  einer zuhört. Ich spiele               seit 25 Jahren mit meinem Trio.  Wenn Leute sagen, <em>Du  müsstest              unbedingt mal mit …  spielen</em>, dann verstehe ich gar  nicht,              was die Leute  meinen. Improvisieren ist die richtige Art für               mich, zu  musizieren, und wenn vorher alles schief geht, ich  also alle               meine Erwartungen fahren lasse, ist das die beste  Voraussetzung,  dass              es klappt. Auf dem Klavier zu improvisieren, heißt  immer  wieder              bei Null anfangen, eine ganz grosse  Herausforderung für  mich,              und es ist das, was mich  glücklich macht!</p></blockquote>
<p>Bin ich lebensfroh? Ja, das bin ich. Ich lebe mit meiner Frau  und  Geschäftspartnerin            Dr. Marianne Stifel in einem umgebauten  Bauernhaus in der  südlichen            Toscana, auf einem Gelände mit  200 Olivenbäumen, führe            ein Leben mit starken  Herausforderungen, und ich habe mir  einen Beruf            ausgedacht —  oder hat er mich gefunden? Mein Vater riet mir  kurz            vor  seinem Tod: <em>Mache nicht zu vieles, was noch nie jemand  vor dir             gemacht hat!</em> Aber ich halte mich nur mässig an diesen Rat.</p>
<p>Ich bin direkt im Geschehen, höre, spüre,            rieche die  Menschen, erfasse intuitiv, um was es geht.</p>
<p>In meinem früheren Berufsleben war ich Architekt mit  Schwerpunkt             Bedarfsplanung, also der Entwicklung von Bauaufgaben für die   Planung.            Auch da ging es um menschliche Bedürfnisse, aber der  Hebel zu  den            Menschen war lang. Jetzt, bei der  Live-Visualisierung, bin ich  direkt            im Geschehen, höre,  spüre, rieche die Menschen, erfasse  intuitiv,            um was es  geht, fast ohne Gedanken und ohne Kontrolle, setze  es spontan             in ein Bild um und füge einen kurzen Satz hinzu. Der Humor  kommt             dann ganz von selbst. Und ich mache die Bilder den Menschen   zugänglich,            als Bildwand oder als abendliche Diaschau. Es  sind immer die  Menschen,            um die es mir geht.</p>
<p><strong>JZ:</strong> Was begeistert Sie bei Ihrer Tätigkeit besonders?</p>
<p><strong>RK:</strong> Ihre Fragen inspirieren mich nachzufühlen. Was  mich             besonders begeistert? Ich bin auf ein Medium gestossen, dass  die  Menschheit            seit gut 40.000 Jahren nutzt — denken Sie an die  Felsbilder in             Australien und Südfrankreich — und von dem ich  glaube, dass            wir alle diese unendlichen Bilder kollektiv im  Unbewussten mit  uns tragen.            Wir sind deshalb mit Bildern  ansprechbar, jung oder alt,  gebildet oder            nicht. über lange  Zeit wurden Bilder mit dem  Unterhaltungsbereich             identifiziert, also Kino, Illustrierte, Werbung, Fernsehen.  Heute  werden            Bilder auch wieder im sogenannten <em>ernsten</em> Bereich  heimisch. Ich            fühle mich da etwas als Pfadfinder.  Wohin wird uns unser  Gespräch            jetzt führen?</p>
<p>Wir lieben es, Bilder als Hilfsmittel der  Verständigung             und Verstärkung dessen, was wir sagen wollen, zu benutzen.</p>
<p><strong>JZ:</strong> Sie fragten: Wohin wird uns unser Gespräch jetzt  führen?             Ich antworte: Zu den Grundzügen der menschlichen   Kommunikation.            Und diese sehe ich in der Art, wie wir  miteinander  kommunizieren. Natürlich            ist unser Schreiben und  Sprechen durch Logik, Grammatik und  andere Formalismen             reguliert. Aber wir lieben es, Bilder als Hilfsmittel der  Verständigung             und Verstärkung dessen, was wir sagen wollen, zu benutzen.   Unsere            Sprache ist angefüllt mit Metaphern, die unsere  Gefühle und            Gedanken deutlicher und häufig auch angenehmer  auszudrücken            vermögen.</p>
<p>Das führt mich zu dem Ergebnis amerikanischer und japanischer              Forscher, die herausfanden, dass die Deutung von   Gesichtsausdrücken            kulturabhängig ist. Sie kennen sicherlich  die in eMails  verwendeten            Emoticons zur Verdeutlichung eines  Gefühls. In westlichen  Ländern            wird Freude mit <img src='http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  oder <img src='http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />   und Trauer oder ärger mit <img src='http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  oder             <img src='http://www.visuelle-protokolle.de/facilitation-news/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  ausgedrückt. Die Form  des Mundes ist hierbei entscheidend.  Japaner            nutzen dagegen  für Freude meistens das Symbol (^_^) und für            Trauer das  Symbol (;_;), wobei der Mund gleich bleibt und sich  nur der             Augenausdruck ändert. Interessant, nicht wahr?</p>
<p>Wir kennen den Code, der im Bild steckt.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt: Wenn wir sagen, <strong>Ein Bild sagt mehr  als  tausend            Worte</strong>, so setzen wir stillschweigend voraus, dass  das  Bild, das            wir zu sehen bekommen, für den Betrachter im  Kontext  verständlich            ist. Verstehen im Sinne von: Wir kennen  den Code, der im Bild  steckt.            Wir <em>wissen</em>, welche  Information das Bild enthält. Das  Verkehrsszeichen            <em>Vorfahrt  achten</em> ist nur dann für uns verständlich,            wenn wir  gelernt haben, was das Bild im Kontext einer  Verkehrssituation             bedeutet. Das Firmenlogo der Deutschen Bank, beispielsweise,   bedeutet            Ihnen nichts, wenn Sie nichts von Diagrammen oder  Finanzkurven  verstehen.            Ich bin der Meinung, dass für die  Visualisierung von Gedanken  und            Gefühlen ein gemeinsamer  Code zwischen Aussender und Empfänger             bestehen muss.</p>
<p>Wie erleben Sie die Situation, wenn Sie Informationen von  anderen  Menschen            aufnehmen, um diese in der Form des Visualisierens  wieder  zurückzugeben?            Erkennen Sie da einen gewissen Code,  der verbindet? Wie <em>erspüren</em> Sie den Code, intuitiv oder durch  Erfragen?</p>
<p><strong>RK:</strong> Sie sprechen von den Grundzügen menschlicher   Kommunikation.            Wobei Sie Bilder als Hilfsmittel und  Verstärkung bezeichnen.  Sie            verwenden das Wort angenehm. Das  ist sicher richtig, doch aus  meiner            Sicht können Bilder  weit mehr als angenehm sein, und ich  glaube,            wir haben  dringenden Bedarf danach.</p>
<p>Die jüdisch-christliche Entzauberung der Welt  hat            Natur  und Gott der Beeinflussung durch magische und rituelle  Praktiken             entzogen. Es entsteht eine rasende Angst.</p>
<p>Schon Max Weber erkannte vor mehr als einhundert Jahren, dass  die  große            Produktionsmaschine des kapitalistischen Wandelns und  Handelns  von einem            strengen Arbeitsethos angeworfen wurde,  das aus der  calvinistisch-puritanischen            Weltsicht stammt.  Ich zitiere ein wenig nach einem Artikel von  Gustav            Seibt  aus der Süddeutschen Zeitung vom 3.11.2004. Er spricht  dort             von der <em>theologischen Zwangslage der frühen Neuzeit</em>:  Die             jüdisch-christliche Entzauberung der Welt hat Natur und Gott  der             Beeinflussung durch magische und rituelle Praktiken entzogen.   Es entsteht            eine rasende Angst. Gelingt es mir, nicht nur auf  Lüge und  Gewalt,            sondern auch auf jede andere Sünde, auf  Genuss, Heiterkeit,  Libertinage,            ja die Diesseitsfreude zu  verzichten? Wie beweise ich mir das?  Durch            Arbeit, Arbeit  und noch einmal Arbeit! Weber spricht vom <em>Ethos  der             Freudlosigkeit</em>, von mönchischen Idealen in bürgerlicher             Gestalt.</p>
<p>Dies bietet natürlich optimale Voraussetzungen für  Fremdbestimmung             und Ausnutzung. Gallup stellt in jährlichen Umfragen   unwidersprochen            fest, dass lediglich etwa 15% der Mitarbeiter  in den Betrieben  gerne            arbeiten, die meisten sind stumpf  dabei und gut 15% agieren  vehement            gegen die Interessen  ihres Betriebes. Wieso das immer und  überall            so weitergehen  kann ohne nennenswerten Protest — siehe Max  Weber.</p>
<p>Das ist ein Kapital, das die Arbeitgeber noch  kaum richtig             verstehen.</p>
<p>Ich bin nun allerdings überzeugt, dass Menschen im Grunde  eine             positive Einstellung zum Leben haben, neugierig und  spielfreudig,  Entdecker            und Entwickler sind. Das ist ein Kapital, das die  Arbeitgeber  noch kaum            richtig verstehen. Wenn wir in diesem  Umfeld mit Bildern  arbeiten, berühren            wir dieses Kapital,  wir machen Vorgänge auch emotional  einsichtig,            lassen  dadurch eine menschlichere Kommunikation entstehen.  Nicht selten             reagieren die Mitarbeiter begeistert. Nach visualisierten   Interviews            mit Gruppen von Arbeitern bei Mercedes-Benz gaben  diese am  Ende stehend            minutenlang Applaus — nur weil sie  sich überraschenderweise            verstanden, in unseren Bildern  gespiegelt fühlten.</p>
<p>Jedenfalls können wir uns mit Bildern extrem  leichter             verstehen als sprachlich.</p>
<p>Zu den kulturellen Unterschieden in der Rezeption kann ich  wenig  sagen.            Wir arbeiten überwiegend im europäischen Raum. Bei   internationalen            Konferenzen oder einem Projekt mit der  Weltbank hatte ich  keine Schwierigkeiten,            mit meinen Bildern  verstanden zu werden. Ich vermute, dass die  Differenzierung             zunimmt, je abstrakter die Darstellung ist (beispielsweise bei   Computersymbolen).            Wir als Menschen haben eine Jahrtausende  alte Geschichte der  visuellen            Protokollierung — das sollte  doch in unser aller Gene  eingedrungen            sein, meinen Sie  nicht? Jedenfalls können wir uns mit Bildern  extrem            leichter  verstehen als sprachlich. Das habe ich bei einem  Projekt der             <em>King Baudouin Stiftung</em> in Brüssel über Hirnforschung             mit gut 150 Teilnehmern aus zehn Ländern erlebt: Exakt 46   Simultanübersetzer            waren da im vollen Einsatz, während ich  alleine ein visuelles,             für alle verständliches Protokoll  dieses hochkomplexen Gebiets             erstellt habe.</p>
<p>Das beantwortet vielleicht auch Ihre Frage nach dem Kontext.  Der  Code            besteht! Wir benutzen ihn intuitiv. Wir fragen, wenn  möglich,  nach            Feedback oder Kritik, stellen aber bei den  tausenden von  Bildern, die            wir schon gemalt haben,  eigentlich nur Zufriedenheit fest.  Gerne würde            ich mich mit  Fachleuten hierüber intensiver austauschen, die  hierzu            mehr  sagen könnten; wir haben ja nicht die Möglichkeiten zu             forschen, warum den Menschen unsere Bilder gefallen, was sie  berührt,             was in ihren Köpfen und Herzen vorgeht.</p>
<p><strong>JZ:</strong> Sie sprachen Webers <em>Ethos der Freudlosigkeit</em> an,             die in unseren Lebens- und Arbeitsformen sichtbar wird und   sich immer            mehr verstärkt. Keine Frage: Wir sind visuell (und  haptisch)  orientierte            Menschen. Bilder lösen Emotionen aus,  positive wie negative.  Und            über die Reaktionen zu Bildern  lassen sich sogar Rückschlüsse            auf Denk- und Verhaltensmuster  des Betrachter ziehen; darüber  hat            C.G. Jung bereits  ausführlich nachgedacht.</p>
<p>Bilder stellen immer eine Momentaufnahme dar. Dennoch  betrachten wir             sie gerne immer wieder: Ist das so, weil wir uns in sie mit   unseren            eigenen Erfahrrungen und Erlebnissen versenken  können? Weil  sie            das Leben in und um uns herum festhalten,  während der  erinnerte            Moment in unserem Gedächtnis  verblasst, seine Konturen  verliert            und wir manchmal gar  nicht mehr wissen, ob wir eine Situation  tatsächlich            so  selbst erlebten oder nur davon gelesen oder gehört haben?</p>
<p>Ist es vielleicht eine in uns verborgene,  verschüttete             Liebe zum Bildlichen?</p>
<p>Mich beschäftigen ähnliche Fragen, die Sie bereits  ansprachen:             Warum sehen sich Menschen in Ihren Bildern <em>gespiegelt</em>?  Was  berührt            sie und weshalb lösen Ihre Bilder das erlebte  Empfinden aus?  Sind            es die schlichten, pointierten  Pinselstriche, die den Kern  einer Sache,            eines Gefühls oder  eines Denkergebnisses klar zum Ausdruck  bringen,            ohne Raum  für weitergehende, defizile Interpretationen zu  lassen?            Ist  es vielleicht eine in uns verborgene, verschüttete Liebe  zum             Bildlichen? Könnten wir durch vermehrten Einsatz des Visuellen              unsere Denkprozesse, unsere Kommunikation verbessern?</p>
<p>Es scheint sich ein Trend zu entwickeln, dem Visualisierten  den  Vorzug            vor dem Geschriebenen zu geben. Ich sehe das  beispielsweise in  neuen            Seminarangeboten oder in sogenannten  <em>Dialog-Werkzeugen</em>,  wie beispielsweise            <em>Graphic  Walls</em>. Ist das nur ein Marketing-Trend oder  steckt da             mehr dahinter?</p>
<p><strong>RK:</strong> Wir sind überzeugt, dass, wie Sie sagen, in uns  eine             verborgene, verschüttete Liebe zum Bildlichen schlummert.  Nicht             nur eine Liebe, sondern auch ein Gestaltungswunsch, der sich —              leider nur sehr selten — im Selbermalen äußert, öfter             aber im sich Einlassen auf Bilder anderer. Ja, gerade auf die  so  einfachen            Bilder, die wir malen.</p>
<p>Wir sind auch überzeugt, dass wir durch  vermehrten             Einsatz des Visuellen unsere Denkprozesse, unsere  Kommunikation  verbessern            könnten.</p>
<p>Was müsste das für eine Schule sein, welche von Beginn bis             Ende lehrt und Spielraum dafür freihält die Welt  sinnlich-bildlich             zu erfahren und das Erfahrene wiederzugeben! Eine Schule,   welche einfach            die vernachlässigte sinnliche Wahrnehmung  neben der rationalen             pflegt und lobt und fördert! Vor  etlichen Jahren hatte ich  einmal            eine Initiative <em>Schule  der Sinne</em> gestartet, es war aber  dann            neben dem Aufbau  der <strong>Visuelle Protokolle</strong> zu viel für  mich.            Schade, die  Idee war schön.</p>
<p>Sie schreiben über einen Trend, dem Visualisierten den Vorzug              vor dem Geschriebenen zu geben. Da wir Menschen seit ewigen  Zeiten  visuell            die erlebte Welt protokollieren — eine Schrift gibt  es erst  seit            etwa 6000 Jahren —, denke ich, wir könnten das  ruhig wieder            aufgreifen und noch sehr lange fortsetzen.</p>
<p>Ich mag übrigens die Polarisierung Schrift – Bild nicht.             Wir sprechen von unserer Arbeit auch als visual language,  definiert             als die Kombination von Bild und (etwas) Schrift, wie es schon   die alten            ägypter machten. Es gibt hierüber auch ein  gleichnamiges Buch            von Bob Horn (wegen der vielen Bilder  allerdings gar nicht  sinnlich).            Gerne würden wir in  Indoor-Trainings Menschen auch darin  unterrichten,            ihre Welt  visuell zu durchdringen, selber visuell zu  protokollieren,             als Start einer Schneeballaktion oder kleiner Lawinen.</p>
<p>Unser methodischer Ansatz ist es, die Befindlichkeit der  Menschen in             den Unternehmen zu eruieren, offen und ehrlich, um dann zu   sehen, auf            welchen Boden eine Wertekaskade trifft und was  daraus gedeiht.  Es geht            bei allen Beteiligten um Dinge, über  die zu sprechen sie nicht             gewohnt sind. Die Bilder haben  die Kraft, die Angst zu nehmen.</p></blockquote>
<p>Text erschienen in: <a href="http://www.dialogus.de/magazin/wirtschaft/65" target="_blank">Juli-Ausgabe            von DIALOGUS</a>.</p>
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<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="../../newspic2008/rundmail1.jpg" alt="" width="750" height="533" /><br />
<img src="../../newspic2008/rundmail2.jpg" alt="" width="730" height="523" /></p>
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]]></content:encoded>
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		<title>KÖNNEN BILDER LEITEN?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 19:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reinhards Corner - Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem wachte ich auf mit folgenden Gedanken, Gedanken zu einem Thema, das mich seit langem umtreibt. Nämlich: &#8220;Wie geht es den Menschen in unserer Arbeitswelt, und wie gehen wir mit ihnen um? Im Paradies ist der Mensch ein Tier. Da er kein Bewusstsein von seiner Unvollkommenheit hat, ist er vollkommen. Außerhalb des Paradieses hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem wachte ich auf mit folgenden Gedanken,  Gedanken zu einem                 Thema, das mich seit langem umtreibt. Nämlich: &#8220;Wie geht                 es den Menschen in unserer Arbeitswelt, und wie gehen wir   mit ihnen                um?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="../../pic/cornernew1.jpg" alt="" width="550" height="431" /></p>
<p>Im Paradies ist der Mensch ein Tier. Da er kein Bewusstsein von   seiner          Unvollkommenheit hat, ist er vollkommen.</p>
<p>Außerhalb des Paradieses hat er ein Bewusstsein von seiner   Unvollkommenheit,          unterscheidet sich so von den Tieren. Diese  Bewusstheit gibt ihm  ständig          Impulse, daraus resultiert die  Menschheitsgeschichte als  ständige          Folge von Absicht,  Ausformung als Vision oder Leitbild und  Umsetzung in          Taten.</p>
<p>Der Mensch kann nicht vollkommen sein, er kann aber seine  eigene  Sicht          von sich und der Welt entwickeln, das ist Visualisierung.  Diese  äußere          und innere Sicht unterscheidet sich von der  jedes anderen, sie  ist der          Baustoff für das Individuum.</p>
<p>Wenn das Individuum sich seiner Unvollkommenheit bewusst ist,  kann  es          diese in Demut akzeptieren.</p>
<p>Wenn das Bewusstsein von der Unvollkommenheit aber dazu  eingesetzt  wird,          das Vollkommene, das man nicht ist, zu beschreiben, zu   definieren, entsteht          ein Ideal. Es verlockt dazu, dass man  –vergeblich- versucht es  zu          erreichen, und diese  Vergeblichkeit wird oft als Schuld erlebt.</p>
<p>Die Gegenüberstellung von Unvollkommenheit und dem Bild von  etwas           Vollkommenem erzeugt Moral, deren Festschreibung als Gebote   erzeugt Dogmen,          den Begriff von Sünde, eine Religion ist  geboren.</p>
<p>Ebenso muss sich dogmatische Religion gegen individuelle   Visualisierung          wehren, wenn sich jeder sein eigenes Bild macht,  verliert sie  ihre Basis.          „Du sollst Dir kein Bildnis machen!“  – natürlich außer          dem, das die Dogmatiker vorgeben. Das  dogmatische Bild ist  zwangsläufig          abstrakter als die Fülle der  frei entstehenden Visualisierungen.</p>
<p>Es ist indes ein Phänomen von großer Schönheit, dass          die  Fülle der frei entstehenden Visualisierungen, der Sichten  der           inneren wie der äußeren Welt, Gemeinsamkeiten aufweist, zwischen            den Bildern der Individuen; Ähnlichkeiten, Verdichtungen, die so            etwas wie Knoten von Wertigkeiten sind im gesamten fließenden   Universum.</p>
<p>Es entsteht ein Bewusstsein von „ich bin nicht allein!“, etwas           sehr anderes als die vom Dogma auferlegte Zwangsmitgliedschaft,  im  erwählten          Volk, in der einen Religion, in jedem Ismus.</p>
<p>Zwischen diesen beiden Formen von Verbundenheit, der frei  erlebten  und          der erzwungenen, gibt es überall Übergänge, Mischformen.           Keiner ist, da ja in seiner eigenen Sicht unvollkommen, völlig   frei,          keiner kann andererseits völlig konform geschaltet  werden.</p>
<p>Seit eh und je organisieren wir Menschen uns in oft  arbeitsteiligen  Gruppen,          Clans, Familien, Staaten, Firmen. Wie ihre Mitglieder  sind all  diese Formen          unvollkommen, was als  Verbesserungsversuch ständigen Wandel  initiiert,          Wandel der  Organisationsformen, der Formen des Zusammenlebens  und –           wirkens, oft auch des Gegeneinanderwirkens. In der Regel wird  dieser  Wandel          von den Mächtigeren veranlasst.</p>
<p>Zu Beginn der Industrialisierung gelang den Mächtigen ein   erstaunlicher          Schachzug. Es gab vorher, seit Jahrtausenden,  Abhängigkeiten in  vielen          Formen, etwa als Leibeigenschaft,  Sklaverei. Neu war, eine  abstrakte Form          von Arbeit, von Arbeit  für andere, Arbeit für Lohn quasi mit          Religionscharakter  auszustatten, sodass die Menschen (nach einer  mühsamen           Umgewöhnungsphase) freiwillig diese Abhängigkeit suchten und           allmählich ihren Wert danach bemaßen, ob sie diese Arbeit hätten            oder nicht – und das bis heute.</p>
<p>Hatte diese Abhängigkeit zu Anfang noch den Mantel der  Großfamilie,           war man stolz ‚beim Bosch’ oder ‚beim Daimler’ zu           arbeiten, so wurden die Firmen und Organisationen allmählich  immer           abstrakter, globaler. Heute ist es in der Regel eine kleine   Minderheit          (nach Gallup- Umfragen von etwa 15%), welche noch  stolz und  zufrieden          ist mit ihrer Arbeitssituation. Dass diese  kleine Minderheit es  ist, die          ‚den Karren zieht’, die unsere  Wirtschaftsleistung voranbringt          ist bekannt, ohne dass man es  als Skandal empfindet. Das ist  nicht mehr          mit der bekannten  Unvollkommenheit der Organisationen zu  entschuldigen.          Ich  nenne das den unerklärten Notstand der wortreichen  Sprachlosigkeit.           Die Menschen verstehen nicht, lieben nicht, anerkennen nicht was   sie tun.          Es hat wohl noch nie eine Religion gegeben, die ihren   Mitgliedern so wenig          emotionale Anbindung gegeben hat wie die  heutige „Arbeit“.</p>
<p>Wenn Millionen von Menschen täglich etwas tun, dessen Sinn  ihnen           verborgen bleibt, sollte man diesen Zustand nicht ‚unmenschlich’            nennen?</p>
<p>Es wird nun derzeit an vielen Orten versucht, die Mitarbeiter  durch  top          down entwickelte Leitbilder zu motivieren. Leitbilder sind   nichts Neues,          darunter zählen die Propagandabilder des  Faschismus oder des  Kommunismus          ebenso wie angebetete Heilige,  Gestalten aus Mythen ebenso wie  verbindende          Tänze. Und nun  eben auch die Denkvorlagen der Vorstände.</p>
<p>Mir scheint hier eine Schlüsselstelle für unser aller Zukunft           zu liegen. Wenn es gelingen könnte, eine wirklich neue, die  heutigen           Menschen berührende Form von Leit-Bildern zu entwickeln, in   einer          Form von Personal-Arbeit, welche die Würde der Menschen  achtet,  sie          davon befreit, eine Nummer in der großen  Verfügungsmasse zu          sein, so würden wir dadurch das  vernachlässigte Potential der          Menschen erschließen, JA zu  sagen.</p>
<p>Die Folgen, ja auch die ökonomischen Folgen, sind kaum  vorstellbar.</p>
<p>Wir haben die Chance, die Kraft der inneren Bilder, die in uns  allen           schlummern, ins Gespräch zu bringen mit einsichtig gemachten   Absichten          und Zielsetzungen der Organisation. Die Chance, mit  großer  Geduld          Gemeinsamkeiten zu entdecken in einem Dialog  zwischen  unvollkommenen Menschen          und Gruppen, die fast  verlernt haben zuzuhören, sich zu  verstehen.</p>
<p>Wir haben die Chance, um Gedanken von David Bohm aufzugreifen,   Dialoge          zu führen um den anderen zu erfassen, ohne wie beim  Ping-Pong  rechthaberisch          Argumente zu wechseln. Diejenigen,  die bereit sind zuzuhören,  begründen          eine Mikrokultur, einen  Mikrokosmos einer größeren Kultur,          in der alles an allem  teilhat. Das mag schwierig werden, aber  wir sollten          von der  Annnahme ausgehen, dass es machbar ist.</p>
<p>Dafür Leitbilder zu gestalten ist eine Arbeit, bei der  mitzuwirken           sich lohnt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="../../pic/cornernew2.jpg" alt="" width="550" height="451" /></p>
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